Am heutigen Sonntag fand das Pokalviertelfinale in Leherheide statt. Früh morgens machten sich Ludger Höllmann, Alexander Baiakow, Arsim Hana und ich auf dem Weg. Nachdem wir erst vorm falschen Spiellokal standen :) (Ja Charly ich hab deine Unterlagen zu Hause gelassen :) und musste unterwegs eine Wegbeschreibung zum "normalen" Verbandsligaspiellokal raussuchen um dann über Martin Willmann das "richtige" Spiellokal zu finden) Dennoch waren wir pünktlich! am Spielort. Nach langer Diskussion entschieden wir uns erneut dazu "taktisch" aufzustellen, also durfte ich an Brett 1 spielen (hätte allerdings bei einer Niederlage das Essen zahlen müssen :)), Alexander und Ludger mit schwarz an Brett 2 und 3 und Arsim am vierten Brett. Die Gastgeber brachten gegen uns ihre besten 4 Leute ans Brett, so dass wir auf einen engen Mannschaftskampf eingestellt waren.
Schon aus der Eröffnung heraus sahen unsere Partien allerdings durchaus annehmbar aus. Ich startete einen Angriff am Königsflügel und stand etwas aktiver, Alexander kam ebenso gut aus der Eröffnung raus, opferte eine Qualle für weiteres Druckvolles Spiel. Ludger hatte strategische Vorteile und Arsim gab auch eine Qualität und stand dabei sehr gut.
Als mein Gegner meinen Angriffsversuch abblockte und selber aktiv wurde, stand ich auf einmal etwas gedrückter, konnte aber zum Glück mit einem taktischen Trick mich etwas befreien und ins remisliche Bauernendspiel abwickeln. Nach 2,5 Stunden endete dann meine Partie mit remis, als nur noch die beiden Könige auf dem Brett waren. Alexander sorgte dann eine Stunde später für die Führung, er konnte in seiner sehenswerten Partie die Dame seines Gegners fangen und siegte sicher (Partie folgt). Zu dieser Zeit sah es allerdings bei Arsim nicht mehr rosig aus, als er die Qualle zurückholte, hatte er einen Bauern weniger und auch wenig aktive Entfaltungsmöglichkeiten. Aber Ludger baute seine Vorteile weiter aus. So war es auch wiedermal Ludger der den Mannschaftssieg mit seinem Gewinn sicherstellte. Da war es auch nich weiter schlimm, dass Arsim kurz darauf seine Stellung (vieleicht etwas zu früh) aufgab, damit wir nach 4 Stunden Spielzeit den Heimweg antreten konnten.
20.2.2011 Fabian Stotyn