Eigentlich habe ich mich nach der Mittagsrunde dazu entschieden nichts von diesem Turniertag zu schreiben, aber die letzte Runde gab mir einen inneren Zwang dazu :).
Aber wenn von Anfang an:
Habe Anfang der Woche gesehn, dass dieses Wochenende in Wildeshausen die beliebten Quick-Step Turniere stattfinden sollten, kurz auf meinen Schichtplan geschaut und mir gesagt oki fährste dahin! Habe auch noch versucht einige anderen SK-ler dorthin zu lotsen, aber leider (Da musste ich doch mit Zug zurück) gelang es mir nicht.
Für diejenigen die mit dem Quick-Step nichts anfangen können sei es kurz erklärt. Es werden 4er Gruppen nach Spielstärke gebildet und es spielt jeder gegen jeden, also 3 Partien mit folgender Bedenkzeit 30 Züge / 1h; Rest 30 Min mit DWZ Auswertung.
Wie das zur Zeit so ist wenn es auf Tagesturniere geht, einmal mehr musste ich vorher eine Nachtschicht einlegen und habe es bis 6 Uhr morgens (Da fuhr mein Bus) es nicht geschafft die Augen zu schließen. So kam ich doch leicht müde um kurz nach 9 in Wildeshausen an, über kleine Umwege kam ich dann dank Spartak zum Spiellokal des Turniers :). Ich kam in eine Gruppe mit dem Delmenhorster Kai-Uwe Steingräber, dem Bremer Stefan Brehm und dem Lokalmatadoren Maurice Finke.
Zunächst ging es mit den schwarzen Steinen gegen den Wildeshausener, frühzeitig gewann ich einen Bauern und griff mit allen Figuren seinen, fast, blanken König an. So war die logische Folge das Maurice viel überlegen musste und am Ende nicht mehr die richtigen Züge finden konnte. Somit der erste volle Punkt. Während die andere Partie remis endete. Ein Dank nochmal an die lauten Kinder im nahegelegenen Analyseraum die mich durch ihren Krach wachgehalten haben :) !!! Anschließend ging es zum Verzehr einer leckeren Pizza ehe mit Tandemspielen die Spielpause bis 13:30 Uhr überbrückt wurde.
In der zweiten Runde ging es, erneut mit schwarz, gegen den nominellen Favoriten Kai-Uwe Steingräber. Nach langweiliger Eröffnung, habe ich irgendwann den Durchblick verloren und hatte plötzlich eine Qualität weniger. Doch im Endspiel verstand ich mich solide aufzustellen so dass für mein Gegner kein Durchkommen möglich war, eigentlich ! Wenn, ja wenn ich nicht plötzlich den Tick "Nein ich will kein remis" bekommen hätte, so überzog ich die Partie und verlor. Die andere Partie endete mit einer Punkteteilung.
So Runde 3 sollte um 17 Uhr beginnen, meine erste Rückfahrtmöglichkeit 18 Uhr, also war Gas geben angesagt, weil ich doch irgendwann mal schlafen wollte :) Nun ich hatte Weiß und von meiner Anfangsstunde hatte ich nach 19 Zügen noch 0:59 auf der Uhr, während mein gegenüber 25 Min verbrauchte allerdings auf Matt stand :)
Ja richtig !! Es war geiles Stoitinisch :)
Partie folgt:
Durch das (nicht ausgekämpfte :( !!) remis in der anderen Partie war ich am Ende mit 2 Punkten zwar punktgleich mit Kai-Uwe Steingräber, aber er hatte nunmal die bessere Feinwertung :(.
Glückwunsch nach Delmenhorst !
Trotz diverser Müdigkeitserscheinungen würde ich es nächste Mal wieder genauso machen :)
24.09.2011 Fabian Stotyn